Die LED-Lichttherapie ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode, die Infrarotlicht unterschiedlicher Wellenlängen nutzt, um verschiedene Hautprobleme wie Akne, feine Linien und Wundheilung zu behandeln. Sie wurde in den 1990er-Jahren von der NASA für den klinischen Einsatz entwickelt, um die Heilung von Hautwunden bei Astronauten zu unterstützen. Die Forschung auf diesem Gebiet wächst stetig und bestätigt die vielfältigen Vorteile der Therapie.
„Zweifellos kann sichtbares Licht starke Auswirkungen auf die Haut haben, insbesondere in hochenergetischen Formen wie bei Lasern und IPL-Geräten (Intense Pulsed Light)“, sagt Dr. Daniel, ein in New York City ansässiger, zertifizierter Dermatologe. LED (die Abkürzung steht für Leuchtdiode) ist eine „niederenergetische Form“, bei der das Licht von den Molekülen in der Haut absorbiert wird, was wiederum „die biologische Aktivität benachbarter Zellen verändert“.
Vereinfacht ausgedrückt nutzt die LED-Lichttherapie Infrarotlicht, um verschiedene Effekte auf die Haut zu erzielen, erklärt Dr. Michele, eine in Philadelphia, Pennsylvania, niedergelassene, zertifizierte Dermatologin. Während einer Behandlung dringen Wellenlängen des sichtbaren Lichtspektrums unterschiedlich tief in die Haut ein und entfalten dort ihre biologische Wirkung. Die verschiedenen Wellenlängen sind entscheidend, denn sie tragen maßgeblich zur Wirksamkeit dieser Methode bei, da sie in unterschiedlichen Hauttiefen eindringen und verschiedene Zellstrukturen stimulieren, um die Hautregeneration zu fördern, erklärt Dr. Ellen, eine in New York City niedergelassene, zertifizierte Dermatologin.
Das bedeutet, dass das LED-Licht im Wesentlichen die Aktivität der Hautzellen verändert, um je nach Farbe des Lichts eine Vielzahl angenehmer Ergebnisse zu erzielen – von denen es mehrere gibt, und keine davon ist krebserregend (weil sie keine UV-Strahlen enthalten).