Eine der häufigsten Fragen vor dem ersten Solariumbesuch ist, wie oft man das Solarium nutzen sollte. Viele Anfänger gehen davon aus, dass tägliches Bräunen zu schnelleren Ergebnissen führt, doch tatsächlich erzielt man die besten Bräunungsergebnisse durch die richtige Planung der Besuche, nicht durch häufige Sonnenbäder.
Um zu verstehen, wie oft man sich bräunen sollte, ist es wichtig zu wissen, wie der Bräunungsprozess funktioniert. Wenn die Haut im Solarium ultraviolettem (UV-)Licht ausgesetzt wird, regt dies die Melaninproduktion an. Melanin ist das natürliche Pigment, das die Haut als Schutzmechanismus gegen UV-Strahlung dunkelt. Dieser Prozess braucht jedoch Zeit. Die Haut entwickelt ihre Farbe bis zu 48 Stunden nach dem Bräunen weiter. Das bedeutet, dass zu frühes erneutes Bräunen der Haut nicht genügend Zeit gibt, eine Bräune zu entwickeln, und stattdessen das Risiko einer Überbelichtung erhöhen kann.
Für Anfänger empfiehlt sich ein typischer Bräunungsplan mit 2–3 Sitzungen pro Woche und mindestens 48 Stunden Abstand zwischen den Sitzungen. So kann die Haut schonend und schrittweise eine Grundbräune aufbauen. Der Aufbau einer Grundbräune dauert in der Regel mehrere Wochen, abhängig vom Hauttyp und der Leistung des Solariums. Sobald die Grundbräune erreicht ist, können Sie die Bräunungssitzungen auf ein- bis zweimal pro Woche reduzieren, um die Farbe zu erhalten.
Zu häufiges Bräunen kann verschiedene Probleme verursachen. Am häufigsten treten Hautirritationen oder Sonnenbrand auf, wenn die Haut zwischen den Bräunungssitzungen nicht genügend Zeit zur Regeneration hat. Langfristig kann übermäßiges Bräunen zu einem ungleichmäßigen Hautton, Trockenheit und einem schnelleren Verblassen der Bräune durch Hautschuppung führen. Deshalb empfehlen professionelle Sonnenstudios in der Regel einen strukturierten Bräunungsplan anstelle von täglichem Bräunen.
Ihr Hauttyp spielt eine wichtige Rolle dabei, wie oft Sie bräunen sollten. Menschen mit heller Haut (Hauttyp I und II) sollten seltener und kürzer bräunen. Menschen mit mittlerer Haut (Hauttyp III) können in der Regel einem Standard-Bräunungsplan folgen. Menschen mit dunklerer Haut (Hauttyp IV und höher) können seltener bräunen, da sie leichter eine Bräune entwickeln und diese länger behalten.
Neben der Häufigkeit des Bräunens sind auch die Vorbereitung und die Nachsorge sehr wichtig. Vor dem Bräunen sollte die Haut sauber und frei von Make-up, Parfüm und Deodorant sein, da diese ein ungleichmäßiges Bräunungsergebnis verursachen können. Nach dem Bräunen hilft eine gute Feuchtigkeitscreme, die Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren und die Bräune länger haltbar zu machen. Viele verwenden auch spezielle Bräunungslotionen für Solarien, um das Bräunungsergebnis zu verbessern und die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Ein weiterer wichtiger Tipp: Duschen Sie nicht direkt nach dem Sonnenbaden, es sei denn, es ist unbedingt notwendig, da der Bräunungsprozess nach der Sonnenbestrahlung noch etwas anhält. In manchen Fällen kann es helfen, das Bräunungsergebnis zu verbessern, wenn man einige Stunden mit dem Duschen wartet.
Die besten Bräunungsergebnisse erzielt man durch Regelmäßigkeit, ausreichende Abstände zwischen den Bräunungssitzungen und gute Hautpflege, nicht durch tägliches Bräunen. Ein durchdachter Bräunungsplan verhilft Ihnen zu einer dunkleren, gleichmäßigeren Bräune und reduziert gleichzeitig das Risiko von Hautschäden.

