Die Rotlichttherapie (RLT) ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode, die mit kurzwelligem Rotlicht die Hautgesundheit verbessern soll. Aber kann sie auch bei Rosacea helfen, einer chronischen Hauterkrankung, die durch Rötungen, Hautrötungen und sichtbare Blutgefäße gekennzeichnet ist?
Mögliche Vorteile bei Rosacea
- Reduziert Entzündungen – Die Rotlichttherapie kann dazu beitragen, Entzündungen zu lindern, ein Schlüsselfaktor bei Rosacea-Schüben.
- Stärkt die Hautbarriere – Es kann die Kollagenproduktion fördern und so die Widerstandsfähigkeit der Haut verbessern.
- Minimiert Rötungen – Einige Studien legen nahe, dass RLT Gesichtsrötungen reduzieren kann, indem es die Funktion der Blutgefäße verbessert.
- Schonend und reizfrei – Im Gegensatz zu aggressiven Behandlungen ist RLT im Allgemeinen auch für empfindliche Haut unbedenklich.
Was sagt die Forschung?
Erste, wenn auch begrenzte, Studien deuten darauf hin, dass Rotlichttherapie (insbesondere Low-Level-Lasertherapie, 600–700 nm) die Symptome von Rosacea lindern kann. Weitere Forschung ist jedoch erforderlich.
So verwenden Sie es sicher
- Beginnen Sie mit kurzen Sitzungen (1-3 Minuten), um die Hautverträglichkeit zu testen.
- Verwenden Sie Geräte mit Wellenlängen im Bereich von 630 nm bis 660 nm (diese wurden am besten auf ihre positiven Auswirkungen auf die Haut untersucht).
- Vermeiden Sie übermäßige Hitze, da diese Rosacea verschlimmern kann.
Abschluss
Die Rotlichttherapie heilt Rosacea zwar nicht, kann aber bei korrekter Anwendung Rötungen und Entzündungen lindern. Konsultieren Sie vor Beginn einer neuen Behandlung einen Dermatologen.