Viele denken, Solarien seien eine sicherere und schnellere Alternative zur Sonne – doch tatsächlich kann die UV-Strahlung in Solarien deutlich intensiver sein. Wenn Sie wissen, wie sich Solarien von natürlichem Sonnenlicht unterscheiden, können Sie fundierte Entscheidungen für Ihre Hautgesundheit treffen.
1. UV-Intensität in Solarien im Vergleich zum Sonnenlicht
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Natürliches Sonnenlicht:Mittags im Sommer ist die UV-Strahlung am stärksten, variiert aber je nach Ort und Wetterlage.
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Solarien:Viele gewerbliche Solarien emittieren UV-Strahlung.3–6 Mal stärkerals die Mittagssonne im Sommer. Das bedeutet, dass schon wenige Minuten im Solarium stundenlanger Sonnenbestrahlung im Freien entsprechen können.
2. UVA- und UVB-Verhältnis
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Solarien verwenden typischerweise90–98% UVAUnd2–10% UVB.
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Das Sonnenlicht im Freien weist je nach Tageszeit einen etwas geringeren UVA-Anteil auf.
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Die höhere UVA-Konzentration in Solarien führt zwar zu einer schnelleren sichtbaren Bräunung, kann aber tiefere Hautschäden verursachen.
3. Warum sich UV-Strahlung in Innenräumen anders anfühlt
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Kontrollierte Umgebung:Kein Wind und kein Schatten, um die Haut zu kühlen.
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Gleichmäßige UV-Leistung:Lampen liefern eine gleichmäßige Strahlung, im Gegensatz zum schwankenden Sonnenlicht.
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Kürzere Sitzungen:Trotz der kürzeren Zeit ist die Dosis aufgrund der Intensität umso höher.
4. Sicherheitsüberlegungen
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Übermäßige Sonnenbestrahlung im Solarium kann zu Sonnenbrand, vorzeitiger Hautalterung und einem erhöhten Hautkrebsrisiko führen.
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Beachten Sie die Herstellerrichtlinien und vermeiden Sie den täglichen Gebrauch.
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Tragen Sie stets eine Schutzbrille, um Ihre Augen vor intensiven UV-Strahlen zu schützen.
Abschluss
Solarien geben deutlich stärkere UV-Strahlung ab als die Sonne. Dadurch bräunt man zwar schneller, riskiert aber auch schneller Hautschäden. Mäßigung und Schutz sind daher für eine sichere Anwendung unerlässlich.