Wer sollte die Rotlichttherapie meiden?

11 Aufrufe

Rotlichttherapie (RLT) ist im Allgemeinen sicher, dennoch sollten manche Menschen sie meiden oder mit Vorsicht anwenden. In diesem Ratgeber behandeln wir folgende Themen:

✅ Wer sollte keine Rotlichttherapie anwenden?
✅ Mögliche Risiken und Nebenwirkungen
✅ Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
✅ Sichere Alternativen

Wer sollte die Rotlichttherapie meiden?

1. Menschen mit Lichtempfindlichkeitsstörungen

  • Erkrankungen wie Lupus, Porphyrie oder Ekzeme können sich durch Lichteinwirkung verschlimmern.
  • Medikamente, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen (z. B. bestimmte Antibiotika, Akne-Medikamente wie Accutane).

2. Personen mit aktivem Krebs oder Hautkrebs in der Vorgeschichte

  • Obwohl einige Studien nahelegen, dass die RLT Krebspatienten helfen kann, ist sie umstritten – konsultieren Sie daher immer zuerst einen Onkologen.

3. Schwangere Frauen

  • Es liegen nur begrenzte Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen von RLT während der Schwangerschaft vor – daher sollte man diese vermeiden, es sei denn, ein Arzt hat dies genehmigt.

4. Personen mit Augenerkrankungen (ohne Schutz)

  • Netzhauterkrankungen (z. B. Makuladegeneration) können sich durch direkte Exposition verschlimmern.
  • Beim Gebrauch von Hochleistungsgeräten ist stets eine Schutzbrille zu tragen.

5. Personen mit Schilddrüsenerkrankungen

  • Manche Rotlichtgeräte emittieren Nahinfrarotlicht (NIR), das in seltenen Fällen die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigen kann.

6. Personen mit Blutgerinnungsstörungen oder offenen Wunden

  • RLT kann die Durchblutung steigern, was für Patienten mit unkontrollierten Blutungen riskant sein kann.

Mögliche Nebenwirkungen der Rotlichttherapie

Obwohl selten, erleben manche Menschen Folgendes:

  • Leichte Rötung oder Reizung (in der Regel vorübergehend)
  • Kopfschmerzen oder Schwindel (durch Dehydrierung oder Überanstrengung)
  • Augenbelastung (wenn keine Schutzbrille getragen wird)

Bei Auftreten schwerwiegender Reaktionen die Anwendung abbrechen und einen Arzt aufsuchen.

Wann Sie vor der Anwendung von RLT einen Arzt konsultieren sollten

✔ Sie haben eine chronische Erkrankung (z. B. eine Autoimmunerkrankung, Epilepsie).
✔ Sie nehmen photosensibilisierende Medikamente ein (fragen Sie Ihren Apotheker).
✔ Sie hatten Hautkrebs oder Vorstufen von Hautkrebs.
✔ Sie sind schwanger oder stillen.

Sichere Alternativen zur Rotlichttherapie

Falls RLT für Sie nicht geeignet ist, sollten Sie Folgendes in Betracht ziehen:

  • LED-Lichtmasken (blaues Licht gegen Akne, kein rotes/NIR-Licht)
  • Niedrigenergetische Lasertherapie (LLLT) unter ärztlicher Aufsicht
  • Natürliches Sonnenlicht (in Maßen) für Vitamin D

Häufig gestellte Fragen: Wer sollte keine Rotlichttherapie anwenden?

Kann Rotlichttherapie Krebs verursachen?

→ Es gibt keine Hinweise darauf, dass RLT Krebs verursacht, aber Personen mit aktivem Krebs sollten vorher einen Arzt konsultieren.

Ist Rotlichttherapie sicher für das Gesicht?

→ Ja, für die meisten Menschen – aber vermeiden Sie es, wenn Sie an schwerer Rosacea leiden oder offene Wunden haben.

Kann ich Rotlichttherapie anwenden, wenn ich Diabetes habe?

→ Im Allgemeinen sicher, aber der Blutzucker sollte überwacht werden, da RLT die Durchblutung verbessern kann.

Hat die Rotlichttherapie Auswirkungen auf Medikamente?

→ Manche Medikamente (wie Tetracyclin-Antibiotika) erhöhen die Lichtempfindlichkeit – fragen Sie Ihren Arzt.

Endgültiges Urteil: Ist Rotlichttherapie sicher für Sie?

  • Die meisten Menschen können RLT bei Einhaltung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen sicher anwenden.
  • Vermeiden Sie dies, wenn Sie Folgendes haben:
    • Aktiver Krebs
    • Schwere Lichtempfindlichkeit
    • Unkontrollierte Schilddrüsenprobleme
    • Schwangerschaft (sofern nicht von einem Arzt genehmigt)

Hinterlasse eine Antwort