Rotlichttherapie vs. Sonnenlicht

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LICHTTHERAPIE
Kann jederzeit verwendet werden, auch nachts.
Kann in Innenräumen und unter Wahrung der Privatsphäre verwendet werden.
Anschaffungskosten und Stromkosten
Gesundes Lichtspektrum
Die Intensität kann variiert werden
Kein schädliches UV-Licht
Kein Vitamin D
Verbessert möglicherweise die Energieproduktion
Reduziert die Schmerzen deutlich
Führt nicht zu einer Sonnenbräune

NATÜRLICHES SONNENLICHT
Nicht immer verfügbar (Wetter, Nacht usw.).
Nur außerhalb der USA erhältlich
Natürlich, kostenlos
Gesundes und ungesundes Lichtspektrum
Die Intensität kann nicht variiert werden
UV-Licht kann zu Hautschäden führen usw.
Unterstützt die Vitamin-D-Produktion
Lindert Schmerzen mäßig
Führt zu einer Sonnenbräune

Die Rotlichttherapie ist ein wirkungsvolles und vielseitiges Instrument, aber ist sie besser als einfach nach draußen in die Sonne zu gehen?

Wer in einer eher bewölkten, nördlichen Region mit wenig Sonnenlicht lebt, für den ist Rotlichttherapie eine naheliegende Lösung – sie kann den Mangel an natürlichem Licht ausgleichen. Für Menschen, die in tropischen oder anderen Regionen mit fast täglichem, intensivem Sonnenlicht leben, ist die Antwort komplexer.

Wesentliche Unterschiede zwischen Sonnenlicht und Rotlicht
Sonnenlicht enthält ein breites Lichtspektrum, das vom ultravioletten Licht bis zum nahen Infrarot reicht.

Das Sonnenlichtspektrum enthält die gesunden Wellenlängen des roten und infraroten Lichts (die die Energieproduktion steigern) sowie UVB-Licht (das die Vitamin-D-Produktion anregt). Allerdings gibt es auch Wellenlängen im Sonnenlicht, die in zu hoher Konzentration schädlich sind, wie beispielsweise blaues und violettes Licht (das die Energieproduktion reduziert und die Augen schädigt) sowie UVA-Licht (das Sonnenbrand, Bräunung und lichtbedingte Hautalterung/Hautkrebs verursacht). Dieses breite Spektrum ist zwar für das Pflanzenwachstum, die Photosynthese und verschiedene Pigmentierungseffekte in unterschiedlichen Arten notwendig, aber nicht alle sind für Menschen und Säugetiere im Allgemeinen vorteilhaft. Aus diesem Grund sind Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) bei starker Sonneneinstrahlung unerlässlich.

Rotes Licht hat ein schmaleres, isoliertes Spektrum von etwa 600–700 nm – nur einen Bruchteil des Sonnenlichts. Biologisch aktives Infrarotlicht liegt im Bereich von 700–1000 nm. Die Wellenlängen, die die Energieproduktion anregen, liegen also zwischen 600 und 1000 nm. Diese spezifischen Wellenlängen des roten und infraroten Lichts haben ausschließlich positive Wirkungen ohne bekannte Nebenwirkungen oder schädliche Bestandteile. Dadurch ist die Rotlichttherapie im Vergleich zur Sonnenbestrahlung eine unbedenkliche Therapieform. Sonnenschutzmittel oder Schutzkleidung sind nicht erforderlich.

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Zusammenfassung
Optimal wäre es, sowohl natürliches Sonnenlicht als auch eine Form der Rotlichttherapie zu haben. Tanken Sie, wenn möglich, etwas Sonne und nutzen Sie anschließend Rotlicht.

Rotes Licht wird im Hinblick auf Sonnenbrand und die Beschleunigung der Heilung von UV-Strahlungsschäden untersucht. Das bedeutet, dass rotes Licht eine schützende Wirkung gegen die potenziellen Schäden durch Sonnenlicht hat. Allerdings regt rotes Licht allein nicht die Vitamin-D-Produktion in der Haut an, für die Sonnenlicht benötigt wird.

Die effektivste Schutzmaßnahme ist wohl die Kombination aus mäßiger Sonnenbestrahlung der Haut zur Vitamin-D-Produktion und gleichzeitiger Rotlichttherapie zur zellulären Energieproduktion.

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