Tipps zur Rotlichttherapie für besseren Schlaf

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RotlichttherapieDie Rotlichttherapie nutzt die besonderen Eigenschaften bestimmter Wellenlängen des roten (sichtbaren) und nahinfraroten (unsichtbaren) Lichts, um das Wohlbefinden zu fördern. Sie wird für verschiedene Zwecke eingesetzt, unter anderem zur Verlangsamung der Hautalterung, zur Verbesserung der Wundheilung, zur Steigerung des Energieniveaus, zur Linderung von Entzündungen, zur Verbesserung der Gelenkgesundheit und für einen besseren Schlaf.

Die Wirkungsweise der Rotlichttherapie wird weiterhin erforscht. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die Rotlichttherapie verschiedene potenzielle Vorteile bietet und eine sichere und schmerzfreie Methode zur Erzielung gesundheitlicher Verbesserungen darstellen kann.

Es ist bekannt, dass Licht allein unsere Biologie auf vielfältige Weise beeinflusst. Schlafhormone werden durch die Lichtmenge reguliert, die in unsere Augen gelangt. Licht beeinflusst die Pigmentierung unserer Haut. Bestimmte Wellenlängen regen zudem die Vitamin-D-Produktion an. Licht wird eingesetzt, um bei manchen Neugeborenen Bilirubin abzubauen, und findet weltweit in Krankenhäusern Anwendung. Hochenergetisches Licht kann außerdem zur Abtötung von Bakterien und zur Desinfektion von Oberflächen eingesetzt werden.

Die Rotlichttherapie nutzt spezifische Wellenlängen des Lichts, die länger sind als die anderer Lichtfarben. Rotes Licht und Nahinfrarotlicht können tiefer in das Körpergewebe eindringen als andere sichtbare Wellenlängen und erreichen Gewebe, die von diesen nicht erreicht werden.

Einer der potenziellen Vorteile der Rotlichttherapie ist die Verbesserung des Schlafs. Rotlichttherapie wird schon seit vielen Jahren zur Förderung des Schlafs eingesetzt, doch erst seit Kurzem wird erforscht, welche Vorteile die Rotlichttherapie bietet und wie sie den Schlaf fördert.

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Schlafen

Schlaf ist für die Gesundheit unerlässlich. Oftmals unterschätzen wir die Bedeutung des Schlafs, doch die meisten Menschen verbringen mehr Zeit ihres Lebens mit Schlafen als mit jeder anderen Tätigkeit. Wer regelmäßig die empfohlenen acht Stunden pro Nacht schläft, verbringt ein Drittel seines Lebens im Schlaf.

Trotz der hohen Bedeutung des Schlafs ist seine genaue biologische Funktion noch immer ein medizinisches Rätsel. Es ist erwiesen, dass Schlaf neurologische Verbindungen im Gehirn bildet und erhält, wodurch man klarer denken, sich besser konzentrieren und ein besseres Gedächtnis haben kann. Außerdem hilft Schlaf, Giftstoffe abzubauen, die sich tagsüber im Gehirn ansammeln.

Schlafzyklen

Es gibt zwei grundlegende Schlafphasen, die jeder Mensch durchläuft. Diese beiden Schlafphasen treten in Zyklen auf und umfassen den REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) und den Non-REM-Schlaf.

Der Non-REM-Schlaf tritt in drei Stadien auf:

Stadium 1: Dieses Schlafstadium ist der Übergang vom Wachzustand zum Schlaf. Die Gehirnwellen beginnen, von einem aktiven Zustand in einen langsameren Schlafzustand überzugehen.

Phase 2: In der zweiten Schlafphase verlangsamen sich Ihre Gehirnwellen noch weiter. Ihre Augen hören auf, sich zu bewegen, Ihr Herzschlag und Ihre Atmung verlangsamen sich, und Ihre Körpertemperatur sinkt.

Phase 3: In der tiefsten Schlafphase verlangsamen sich die Gehirnwellen noch weiter. Ihr Körper entspannt sich sehr, und es ist schwierig, in dieser Phase aufzuwachen. Diese Schlafphase trägt maßgeblich dazu bei, dass Sie sich morgens erfrischt fühlen.

Der REM-Schlaf tritt periodisch zwischen den Non-REM-Schlafphasen auf. Je länger man schläft, desto länger und tiefer werden die REM-Schlafphasen. Im REM-Schlaf träumen wir. Er tritt häufiger auf, je näher der Morgen rückt, und ist die Schlafphase, die dem Wachzustand am nächsten kommt.

Zirkadianer Rhythmus

Der zirkadiane Rhythmus beschreibt den allgemeinen Zyklus, den Ihr Körper innerhalb von etwa 24 Stunden durchläuft. Er beeinflusst viele wichtige biologische Funktionen, wobei der Schlaf eine der wichtigsten ist. Der zirkadiane Rhythmus synchronisiert sich mit dem Licht und fördert den Schlaf bei abnehmendem Licht.

Der Einfluss von Licht auf den zirkadianen Rhythmus ist gut belegt, und die Wissenschaft hat gezeigt, dass Lichtexposition unmittelbar vor dem Zubettgehen den Schlaf stören kann. In jüngster Zeit ist besser verstanden worden, dass die Wellenlänge des Lichts dabei eine entscheidende Rolle spielt. Blaues Licht, das eine höhere Energie und eine kürzere Wellenlänge aufweist, hemmt nachweislich die Melatoninproduktion. Melatonin ist ein Hormon, das der zirkadiane Rhythmus zur Förderung des Schlafs benötigt.

Die negativen Auswirkungen von blauem Licht auf den Schlaf sind so gravierend, dass Smartphone-Hersteller seit Kurzem Einstellungen anbieten, die die Menge des vom Smartphone erzeugten blauen, energiereichen Lichts automatisch reduzieren. Nutzer verwenden diese Einstellungen, um die Belastung durch energiereiches Licht in der Nacht zu verringern und besser zu schlafen.

Schlafstörungen

Schlaf ist zwar regenerierend und für die Gesundheit unerlässlich, doch Schlafstörungen können gravierende negative Auswirkungen haben. Chronischer Schlafmangel wird mit vielen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, darunter:

Bluthochdruck

Herzkrankheit

Diabetes

Depression

Fettleibigkeit

Menschen mit Ein- und Durchschlafstörungen oder chronischen Schlafproblemen haben im Vergleich zu Menschen mit gutem Schlaf ein höheres Krankheitsrisiko und können langfristige Gesundheitsprobleme entwickeln, die ansonsten vermeidbar wären.

Hilft Rotlichttherapie beim Einschlafen?

Die Rotlichttherapie nutzt spezifische Wellenlängen von rotem und nahinfrarotem Licht, um die Zellregeneration zu fördern und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Ein häufig angewandtes Anwendungsgebiet der Rotlichttherapie ist die Verbesserung der Schlafqualität.

Die Rotlichttherapie zur Förderung eines gesunden Schlafs ist zwar eine relativ neue Technologie, doch mehrere Studien belegen bereits ihre Vorteile. Eine der ersten Studien zu diesem Thema untersuchte die Auswirkungen der Rotlichttherapie auf eine Gruppe von Basketballspielerinnen der Spitzenklasse. Die Spielerinnen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe erhielt keine Rotlichttherapie, während die andere Gruppe zwei Wochen lang jeden Abend 30 Minuten lang einer Ganzkörper-Rotlichttherapie ausgesetzt war.

Die Forscher untersuchten anschließend die sportliche Leistungsfähigkeit der beiden Gruppen, ihre Schlafqualität und ihren Melatoninspiegel im Blut. Dabei stellten sie fest, dass sich die körperliche Ausdauer der Gruppe, die eine Rotlichttherapie erhielt, stärker verbessert hatte als die der Kontrollgruppe. Die Rotlichttherapiegruppe berichtete zudem nach zwei Wochen über eine verbesserte Schlafqualität. Auch der Melatoninspiegel im Blut der Rotlichttherapiegruppe war signifikant höher als bei der Kontrollgruppe.

Neben zahlreichen kleineren Studien, die zeigen, dass die Rotlichttherapie positive Auswirkungen auf die Schlafqualität hat, berichten viele Menschen anekdotisch, dass ihnen die Anwendung der Rotlichttherapie hilft, besser zu schlafen und sich nach dem Aufwachen erfrischter zu fühlen.

Obwohl einige kleinere Studien vielversprechend sind, fehlen bisher groß angelegte Untersuchungen, um die Vorteile der Rotlichttherapie für den Schlaf endgültig zu belegen. Dennoch deuten erste Ergebnisse kleinerer Studien und Erfahrungsberichte auf positive Effekte hin, und eine größere Studie würde wahrscheinlich weitreichende positive Auswirkungen der Rotlichttherapie auf den Schlaf bestätigen.

Wie fördert die Rotlichttherapie den Schlaf?

Während erste Studien zur Rotlichttherapie zeigen, dass sie zu einem besseren Schlaf beiträgt, ist die Frage, wie dies geschieht, eine, mit der sich Wissenschaftler erst jetzt auseinandersetzen.

Eine Forschergruppe unter der Leitung von Dr. Ronnie Yeager veröffentlichte eine wichtige Studie, in der sie ihre wissenschaftliche Hypothese zur schlaffördernden Wirkung von Rotlichttherapie darlegt. Diese Hypothese basiert auf dem Hormon Melatonin. Melatonin spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des zirkadianen Rhythmus und fördert den Schlaf. Blaues Licht hingegen senkt nachweislich den Melatoninspiegel, was der Hauptgrund dafür ist, dass es die Wachheit fördert.

Die Forscher lieferten Erkenntnisse darüber, wie Rotlichttherapie mit Zellen interagieren und den Melatoninspiegel erhöhen kann. Sie klärten zudem mögliche Mechanismen auf, die erklären, wie die Wechselwirkung von Rotlichtwellenlängen mit Melatonin auch einige der anderen, bisher wenig erforschten gesundheitlichen Vorteile von Rotlicht erklären könnte.

Wenn die Hypothese dieser Forscher zutrifft, könnte Rotlichttherapie durch die Anregung der Melatoninproduktion das Einschlafen fördern und den Schlaf vertiefen. Obwohl weitere Forschung nötig ist, um dieses erste Modell zu bestätigen, erklären die grundlegenden Konzepte dieser Studie intuitiv, wie Rotlichttherapie den Schlaf effektiv fördern könnte.

Schnelle Tipps für besseren Schlaf

Wie können wir das alles nun in konkrete Maßnahmen umsetzen, die Sie ergreifen können, um besser zu schlafen?

Hier einige Vorschläge:

1) Beginnen Sie den Tag, indem Sie sofort nach draußen in die Sonne gehen, um Ihre innere Uhr neu zu starten. Studien haben gezeigt, dass Sonnenlicht am frühen Morgen den Schlaf verbessert.

2) Gehen Sie, wenn möglich, im Laufe des Tages immer wieder ins Freie an die Sonne. Wie in dieser Studie der Universität Oxford erläutert wird, hängen Schlafqualität und -struktur von der vorhergehenden Lichtexposition ab.

3) Vermeiden Sie den Konsum von Koffein nach dem Mittagessen.

4) Versuchen Sie es mit einem/einerAMERIKANISCHempfehlenRotlichttherapie-Bett M6Nmindestens 2-3 Mal pro Woche.

5) Reduzieren Sie das helle Umgebungslicht am Abend, indem Sie sich für einige bernsteinfarbene/orange/rote Glühbirnen entscheiden.

6) Vermeiden Sie außerdem am Abend blaues/grünes Licht, indem Sie eine Blaulichtfilterbrille tragen.

7) Verwenden Sie Programme wie iris und/oder f.lux, um den Blau-/Grünanteil von Computer-/Tablet-/Smartphone-Bildschirmen automatisch zu reduzieren. Nutzen Sie driftTV, um den Blaulichtanteil Ihres Fernsehers zu entfernen.

8) Verwenden Sie Verdunkelungsvorhänge, um die „Lichtverschmutzung“ im Schlafzimmer durch äußere Lichtquellen zu reduzieren.

Diese einfachen Tipps sollen Ihnen helfen, Ihre Lichtumgebung optimal zu nutzen, um im Einklang mit Ihrer Biologie einen besseren Schlaf zu fördern!

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