Wie berechnet man die Lichttherapiedosis?

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Die Dosis der Lichttherapie wird mit folgender Formel berechnet:
Leistungsdichte x Zeit = Dosis

Glücklicherweise verwenden die meisten neueren Studien standardisierte Einheiten zur Beschreibung ihres Protokolls:
Leistungsdichte in mW/cm² (Milliwatt pro Quadratzentimeter)
Zeit in s (Sekunden)
Dosis in J/cm² (Joule pro Quadratzentimeter)

Für die Lichttherapie zu Hause ist die Leistungsdichte daher der wichtigste Faktor – ohne sie lässt sich nicht bestimmen, wie lange das Gerät angewendet werden muss, um eine bestimmte Dosis zu erreichen. Sie ist schlichtweg ein Maß für die Lichtintensität (oder die Anzahl der Photonen pro Raumeinheit).

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Bei LEDs mit abgewinkeltem Abstrahlwinkel breitet sich das Licht mit zunehmender Entfernung aus und erfasst so einen immer größeren Bereich. Das bedeutet, dass die relative Lichtintensität an jedem Punkt mit zunehmender Entfernung von der Lichtquelle abnimmt. Unterschiede im Abstrahlwinkel von LEDs beeinflussen auch die Leistungsdichte. Beispielsweise erzeugt eine 3-W-LED mit 10° Abstrahlwinkel eine größere Reichweite als eine 3-W-LED mit 120° Abstrahlwinkel, die ein schwächeres Licht über einen größeren Bereich abgibt.

In Studien zur Lichttherapie werden üblicherweise Leistungsdichten von ~10 mW/cm² bis maximal ~200 mW/cm² verwendet.
Die Dosis gibt lediglich an, wie lange diese Leistungsdichte angewendet wurde. Eine höhere Lichtintensität bedeutet, dass eine kürzere Anwendungszeit erforderlich ist.

Eine Einwirkungsdauer von 200 Sekunden von 5 mW/cm² ergibt 1 J/cm².
Eine Einwirkungsdauer von 50 Sekunden von 20 mW/cm² ergibt 1 J/cm².
Eine Bestrahlungsstärke von 100 mW/cm² über 10 Sekunden ergibt 1 J/cm².

Die Einheiten mW/cm² und Sekunden ergeben ein Ergebnis in mJ/cm² – multiplizieren Sie dieses einfach mit 0,001, um es in J/cm² zu erhalten. Die vollständige Formel unter Berücksichtigung der Standardeinheiten lautet daher:
Dosis = Leistungsdichte x Zeit x 0,001

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