Geschichte der Rotlichttherapie – Die Geburtsstunde des Lasers

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Für alle, die es noch nicht wissen: LASER ist ein Akronym und steht für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“ (Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung). Der Laser wurde 1960 von dem amerikanischen Physiker Theodore H. Maiman erfunden, doch erst 1967 erlangte er durch den ungarischen Arzt und Chirurgen Dr. Andre Mester bedeutende therapeutische Bedeutung. Der Rubinlaser war das erste jemals gebaute Lasergerät.

Dr. Mester entdeckte bei seiner Arbeit an der Semelweiß-Universität in Budapest zufällig, dass schwaches Rubinlaserlicht das Haarwachstum bei Mäusen anregen kann. In einem Experiment, mit dem er eine frühere Studie replizieren wollte, die gezeigt hatte, dass rotes Licht Tumore bei Mäusen verkleinern kann, stellte Mester fest, dass das Haar bei den behandelten Mäusen schneller nachwuchs als bei den unbehandelten.

Dr. Mester entdeckte außerdem, dass rotes Laserlicht die Heilung oberflächlicher Wunden bei Mäusen beschleunigen kann. Im Anschluss an diese Entdeckung gründete er das Laserforschungszentrum an der Semelweis-Universität, wo er bis zu seinem Lebensende tätig war.

Dr. Andre Mesters Sohn Adam Mester wurde 1987, etwa 20 Jahre nach der Entdeckung seines Vaters, in einem Artikel des New Scientist erwähnt, dass er Laser zur Behandlung von ansonsten unheilbaren Geschwüren einsetzte. „Er behandelt Patienten, die von anderen Spezialisten überwiesen wurden, denen nicht mehr geholfen werden konnte“, heißt es in dem Artikel. „Von den bisher 1300 behandelten Patienten konnte er bei 80 Prozent eine vollständige und bei 15 Prozent eine teilweise Heilung erzielen.“ Diese Menschen waren bei ihrem Hausarzt, dem nicht geholfen werden konnte. Plötzlich suchten sie Adam Mester auf, und ganze 80 Prozent von ihnen wurden mithilfe von Rotlasern geheilt.

Interessanterweise schrieben viele Wissenschaftler und Ärzte damals die positiven Effekte von Lasern der „Magie“ zu, da man nicht verstand, wie diese wirken. Heute wissen wir jedoch, dass es keine Magie ist; wir wissen genau, wie es funktioniert.

In Nordamerika begann die Rotlichtforschung erst um das Jahr 2000 Fuß zu fassen. Seitdem hat die Publikationstätigkeit fast exponentiell zugenommen, insbesondere in den letzten Jahren.

www.mericanholding.com

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